Rumänienreise November 2021


Reiseberichte vom 01.11. bis 06.11.2021


Der erste Tag in Copaceni (01.11.2021)

 

Wie immer - wenn wir vor Ort sind - beginnt der Tag für uns schon vor dem Krähen des Hahnes!

 

Ist der letzte Besuch grade mal ca. 8 Wochen her, wundern wir uns, wie sich alles auf dem Weg nach Copaceni verändert hat - Häuser, Mauern, Zäune - alles sprießt wie Pilze aus dem Boden!

 

In Copaceni angekommen, werden wir sehr freudig von allen Vierbeinern begrüßt - und das morgendliche Ritual beginnt - sauber machen, Wasser nachfüllen, Streicheleinheiten verteilen.

 

Wir erwarten eine Futterlieferung - zwei Paletten Trockenfutter und drei Paletten Nassfutter - die dann auch schon bald angeliefert wird. Zu dritt laden wir ab, stapeln vor dem Grundstück und schaffen alles mit Schubkarren auf das Gelände und in die große Halle - schweißtreibende und harte Arbeit - da man ja auch immer aufpassen muß, dass niemand entwischt!

 

Das Motto dieser Reise ist: alles soweit winterfest machen!

 

Ein großer Container wird deshalb nun umgerüstet und bewohnbar gemacht, damit dort im Winter die freilaufenden Hunde unterkommen können. Wir haben ihn schon soweit ausgeräumt, sauber gemacht und mit Körben etc. ausgestattet. Die handwerklichen Arbeiten kommen in den nächsten Tagen.

 

Schnell ging der Tag vorbei, kurz vorm Dunkel werden haben wir alle Katzen eingesammelt und in den Container gebracht. Damit sie es kuschelig haben, haben wir eingeheizt - haben wir doch im Moment auch einige Katzen, die Schnupfen haben. Diese haben wir alle mit Medikamenten versorgt und die Näschen von Sekret befreit.

 

Dann waren wir fertig, Hunde und Katzen gefüttert und versorgt. Auf dem Nachhauseweg haben wir einige Futterplätze angefahren und die dort lebenden Hunde versorgt.

 

Zwei Hühnchen für die Fellnasen sind noch in den Kochtopf gewandert, dann war der erste Tag für uns zu Ende.


Tag 2 in Copaceni (02.11.2021)

 

Die Tage beginnen früh, wir müssen in der Jahreszeit alles ausnutzen, was man an Tageslicht bekommt.

 

Ralf ist der wahre Hühnchen-Gourmetkoch - da freuen sich die ganzen Fellnasen in Copaceni.

 

Das Fleisch für die Samtpfoten, die Brühe für die ganze Hundeschar <3

 

Unsere Senioren wissen auch ganz genau, wo sie hin müssen, um ganz in Ruhe ihre Mahlzeit einnehmen zu können - schwupp, in den kleinen Auslauf, Tür zu und los geht der Festtagsschmaus - mit ganz vielen Zaungästen, die nur allzu gerne mit von der Partie wären.

 

Bei den Katzen haben wir wieder schön eingeheizt, die kranken Näschen versorgt und alle gefüttert. der Katzencontainer blieb heute mal zu - dafür durften einige Hunde aus ihren Ausläufen heraus und mal nach Herzenslust toben :-)

 

Vor dem Gelände sind außer Paige und Phönix mittlerweile viele Hunde vom Schäfer. Er ist weg, hat seine Hunde dort gelassen. Sie kommen täglich, um sich eine Ration Futter abzuholen.

Morgen stehen Tierarztbesuche und Kastrationen an - dafür haben wir den neuen Container hergerichtet.

 

Schnell vergeht der Tag und gegen Abend bekommen wir sehr nette Hilfe aus dem Dorf für die Fütterung. Gabi hat endlich eine sehr nette und vertrauenswürdige Frau aus Copaceni gefunden, die ihr täglich bei den Arbeiten hilft.

 

So geht auch der zweite Tag in Copaceni zu Ende, wir sind froh und glücklich, viel geschafft zu haben.


Tag 3 in Copaceni (3.11.2021)

 

Wie immer wird früh morgens das Hühnchen und die Hühnerbrühe vorbereitet - und dann im Sauseschritt nach Copaceni.

 

Heute ist ein schöner Tag, blauer Himmel und viel Sonne - das motiviert noch mehr!

Basco und ein neue Hündin müssen zum Tierarzt zur Kastration und Dara bekommt ihre langen Krallen gestutzt :-)

 

Dann beginnt der Großkampftag "Putzen was das Zeug hält". Wir reinigen alles, wirklich alles auf dem Gelände, wo Wasser oder Futter darin ist.

Die Fässer, die großen Wassertanks, einfach alles....

 

Zwischendurch bauen wir noch einen neuen Kratzbaum im Katzencontainer auf, der sofort von den Samtpfoten in Beschlag genommen wird.

 

Unser Generator hat ein paar Rollen bekommen, so ist es einfacher, ihn aus seinem Versteck zu holen, wenn Wartungsarbeiten etc gemacht werden müssen.

 

Auch dieser Tag geht schon bald zu Ende und das letzte Tageslicht schwindet, schnell noch die Hunde auf den Außenstellen füttern und dann ab nach Hause....bereit machen für den nächsten Tag!


Weiter geht es mit Tag 4 in Copaceni (4.11.2021)

 

Auch heute waren einige Kastrationen auf dem Programm: Leopold, Bruni und Marley durften mit uns zum Tierarzt fahren.

 

Alles sehr zeitaufwendig, kann doch immer nur einer mit ins Auto. Aber auch das haben wir alles super gemeistert und die Hunde durften sich nach der Kastration ausruhen.

 

Während der Wartezeiten haben wir uns heute mal ausgiebig mit Nero beschäftigt und einige schöne Schnappschüsse von den Samtpfoten gemacht.

 

Als der Tag sich zum Ende neigte, haben wir tatkräftig bei der Fütterung und Versorgung geholfen und die Hunde des Schäfers vor dem Tor gefüttert.

 

Auf dem Heimweg haben uns die freilebenden Hunde an den Futterstellen - wie jeden Abend - schon sehnsüchtig erwartet und sich über den leckeren Schmaus gefreut.


Tag 5 in Copaceni (5.11.2021)

 

🥰🥳 Heute lassen wir die Korken knallen 🥰🥳

 

Es ist vollbracht, der Notartermin fand statt und eine sehr, sehr gute Freundin von Gabi hat das Grundstück gekauft.

 

Nun können wir loslegen und einen Zaun errichten lassen. Wenn alles gut geht und das Wetter sich hält, wird das sogar noch in diesem Jahr passieren. Dann steht einem Umzug auf das neue, eigene Gelände bald nichts mehr im Wege 🥳

 

Wir freuen uns 🥰


Vom letzten Tag in Copaceni lassen wir euch einfach noch ein paar Impressionen da.

 

Es war ein anstrengende aber sehr erfolgreiche Woche, wir haben einige Kastrationen gemacht, wir haben viel für den Winter vorbereiten können, wir haben Gabi etwas entlastet, wir haben ihre neuen Helferinnen kennen gelernt.

 

Wir haben Christina in Bukarest besucht, wir haben Silvia, die Pflegestelle von Gabi, besucht, wir haben freilebende Tiere gefüttert - wie bereits gesagt, eine anstrengende und erfolgreiche Woche!

 

Jetzt sind wir wieder Zuhause, platt und müde - aber froh und glücklich, soviel in einer Woche geleistet zu haben.