Der zweite Tag in Copaceni beginnt für unser Team mit großer Vorfreude auf den für heute erwarteten LKW voll mit Futter vom größten Spendenmarathon für Tiere vom Tierschutzshop.
Dann ist es endlich soweit! Er rollt auf das Gelände zu ....
Doch seht selbst, wir sind glücklich, dieses Jahr vor Ort zu sein und tatkräftig mithelfen zu können.
Herzlichen Dank an Tierschutz-Shop und alle Spender, die uns das ermöglicht haben.
Unser kleines Team ist auf dem Weg nach Copaceni 🙂
Theresa und Philip im Auto und Tina mit dem Flugzeug.
Alle dürften ungefähr zur gleichen Zeit in Bukarest ankommen.
In den nächsten Tagen werden wir dann das ein oder andere aus Copaceni berichten können.
Wir haben an der Aktion "Platz schaffen mit Herz" von Otto teilgenommen.
Es hat sich wirklich gelohnt! Ihr habt in der Voting-Phase fast 400 Pakete eingeschickt, sodass wir tatsächlich den Platz 23 ergattern konnten und nun mit einer Gewinnprämie von tollen 1.000 Euro belohnt werden.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle die, die uns hier tatkräftig unterstützt haben.
Mit dem Gewinn können wir schon Holz und Stroh für den Winter einplanen.
Ab Februar 2021 können wir dann wieder teilnehmen. Also! Fangt schon einmal an zu sammeln :-)
Wir haben die Tage die Info erhaltem, dass die Futterlieferung vom Tierschutz-
Shop auf dem Weg nach Copaceni zu Gabi ist.
Drei volle Paletten mit insgesamt 1844 Kilo Futter werden in den nächsten Tagen direkt auf dem Gelände angeliefert.
Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an alle Spender, die hierzu beigetragen haben. Fühlt euch alle mal so richtig lieb gedrückt!
Und natürlich schicken wir auch einen ganz herzlichen Gruß und ein riesiges Dankeschön an den Tierschutzshop und die vielen fleißigen Bienchen, die dahinter stecken.
Euer glückliches Team von Initiative für Strassentiere e.V.
Ein lange gehegter Wunsch von uns wurde nun wahr!
Dank eurer Spenden haben wir Geld investieren können und eine große Materialbestellung bei Dedeman aufgegeben. Mit kräftiger Unterstützung von Philip und Marin wurden auf dem Gelände genügend Ausläufe gebaut, dass nun auch der letzte Hund von der Kette konnte. Die Ausläufe haben Dach und Sonnenschutz, damit wird der Aufenthalt für die Hunde nun in den heißen Sommermonaten angenehmer.
Weiterhin konnten wir zwei große Wassertanks kaufen und auf dem Gelände aufstellen, somit müssen die Leute vor Ort nicht täglich die Wasserversorgung bestreiten, sondern nur noch einmal wöchentlich.
Lange hat es gedauert, aber nun ist es endlich soweit gewesen.
Ganz herzlichen Dank an unsere treuen Unterstützer, nur durch euch konnten wir das hier bewerkstelligen.
Eine traurige Geschichte von unserem Hannes in Gorzow und einem seiner Schützlinge aus dem Tierheim dort:
Kurz hinter Berlin beginnt der Nebel. Je weiter man fährt, desto dichter hat er das Land eingehüllt. Nur an wenigen Stellen gibt er den Blick frei auch die Bäume in ihrem Herbstkleid, die uns eine Ahnung vom Verfall und Tod geben. Heute ist Argos Todestag. Es war ein schwerer Gang. Besonders für Hannes. Argo kam vor fast 10 Jahren ins Tierheim nach Gorzow. Er war eine Bestie. Man brauchte ihn nur anzuschauen, da sah man schon das leichte Zucken in der Oberlippe, das jeden Hundekenner und Freund der eigenen Gesundheit Abstand halten läßt. An Argo kam lange niemand heran. In unzählige mutige und auch naive Hände hat er seine Zähne gegraben. In Hannes hat er seinen Meister - und Freund - gefunden. Er hat einfach nicht locker gelassen. Wie oft sind beide in der Folge zu ihren Spaziergängen aufgebrochen. Argo war draußen ganz anders, ein fröhlicher und entspannter Hund. Wie gern ist er in der Warthe schwimmen gegangen. Oder hat Hannes mit einem kräftigen Ruck an der Leine vom Fahrrad geholt, um dann schwanzwedelnd zurückzukommen und zu fragen, wann es denn endlich weitergeht ... Und nach dem Spaziergang gab es die heißgeliebte Leckerliausgabe - wesentlicher Bestandteil von Hannes' Erfolgsmodell für Hundebestien.
Heimlich und unbemerkt kamen Alter und Krankheit. Vor wenigen Wochen erst kam dann die niederschmetternde Diagnose, Argos Ende war abzusehen. Im Laufe der letzten Woche hatte sich sein Zustand so sehr verschlechtert, daß der Tierarzt zum Einschläfern riet. Hannes, der eigentlich dringend sein Auto TÜV-fertig machen mußte, verschob die Reparaturen ein weiteres Mal, um Argo in seiner schwersten Stunde beizustehen. Argos Zustand war wirklich jämmerlich, er hatte seit Tagen nichts mehr gegessen, lag, als wir kamen, teilnahmslos in seinem Zwinger. Unter Schmerzen, aber freiwillig trat er seinen letzten Spaziergang an, nahm noch einige Leckerchen, um wenig später unter erstaunlicher Anteilnahme in die ewigen Jagdgründe aufzubrechen.
Gute Reise, Argo, komm gut auf der anderen Seite an.
Der kleine Willow wurde in katastrophalem Zustand von Gabi gefunden. Ihm ging es nicht nur körperlich nicht gut, nein, wie sich dann später heraus stellte, hatte er auch eine gebrochene Hüfte.
Jetzt wird er operiert und wir drücken dem kleinen Mann alle Daumen, daß er bald wiederauf die Füße kommt und glücklich durch die Welt flitzen kann.
Auch in diesem Jahr hat die Idsteiner Zeitung anläßlich des größten Spendenmarathons für Tiere von Veto Tierschutz wieder einen netten Artikel über unseren kleinen Verein herausgegeben.