Bukarest Bellas Reise
02.05. – 09.05.2026
Bericht von Petra 

Es war schon lange ein riesengroßer Herzenswunsch von mir, einmal selbst in Rumänien im Tierschutz mitzuhelfen. Als mich meine Freundin fragte, ob ich sie begleiten würde, um bei der „Initiative für Strassentiere e.V.“ im Yard zu unterstützen, musste ich keine Sekunde überlegen – meine Antwort war sofort: Ja!

 

Am Flughafen in Bukarest lernten wir Tina und Mihaela kennen und kurze Zeit später ging es direkt weiter ins Yard. Dort wurden wir von Gabi und all den wundervollen Tieren so herzlich empfangen, dass ich mich sofort angekommen fühlte.

 

Und Arbeit gab es natürlich jede Menge. Doch wir haben uns direkt wunderbar ergänzt und jeder hat einfach dort mit angepackt, wo Hilfe gebraucht wurde. Ich selbst habe mich zuerst an die Näpfe gemacht. Spülen gehört eigentlich überhaupt nicht zu meinen Lieblingsaufgaben – aber dort? Dort hat selbst das Spaß gemacht. Einfach, weil ich wusste, dass ich es für die Hunde und Katzen tue. 

 

Danach begann das Kennenlernen der Tiere. Dieses Gefühl, als ich das erste Mal die Zwinger betreten habe, kann ich kaum beschreiben. Die Freude war riesengroß – und zwar auf beiden Seiten. Selbst die „Kacke-Aufsammel-Runden“ habe ich genossen, weil man jedes Mal von den kleinen Verursachern so freudig begrüßt wurde. Es wurde gespielt, geschmust und gelacht.

 

Aber nicht nur die Zeit mit den Tieren war besonders. Auch wir Zweibeiner – Gabi, Tanja, Tina, Mihaela und ich – waren sofort ein großartiges Team. Wir haben harmonisch zusammengearbeitet, uns gegenseitig unterstützt und ergänzt. Wenn jemand Hilfe brauchte, war immer sofort jemand zur Stelle. Aufeinander war einfach Verlass.

 

Und in unseren Pausen? Da wurden wir bestens unterhalten. Lucca, Aisha, Mona und Erika haben diese Aufgabe mit voller Hingabe übernommen. 

 

Ganz besonders berührt haben mich die schüchternen und ängstlichen Hunde. Sich einfach zu ihnen zu setzen, ruhig zu werden und vorsichtig Kontakt aufzunehmen, hat etwas unglaublich Friedliches. Wenn dann plötzlich ein kleines Schwanzwedeln kommt, man neugierig beschnuppert wird oder sie sogar zulassen, dass man sie vorsichtig an der Schnauze oder Brust berührt – dann geht einem einfach das Herz auf. 

 

Genau diese kleinen Momente sind es, die einen trotz aller Arbeit innerlich zur Ruhe kommen lassen.

 

Ein weiteres großes Highlight dieser Herzensreise war für mich die Versorgung der Straßenhunde und Straßenkatzen. Diese glücklichen Augen, wenn sie endlich Futter bekommen haben, werde ich niemals vergessen.

 

Eigentlich werde ich die ganze Reise niemals vergessen. Die Tiere, die Menschen, die Begegnungen, die gemeinsamen Gespräche und all die Gefühle, die diese Tage mit sich gebracht haben, haben einen festen Platz in meinem Herzen bekommen.

 

Und eines steht für mich schon jetzt felsenfest fest:

Ich werde wieder nach Rumänien zurückkehren. 

 

 

Es war eine unglaubliche Erfahrung und ich kann wirklich jedem nur ans Herz legen, es selbst einmal zu erleben. Vielleicht schreibt ihr danach eure eigene Herzensgeschichte.